Ayko kam im Alter von 8 Monaten zu uns.Er wurde von seiner Züchterin mit 11 Wochen an eine Familie abgeben und die gaben Ayko nach 2 Monaten wieder zurück. Der Grund war das Ayko angeblich nicht stubenrein würde. Als Ayko wieder bei seiner Züchterin war, war er in einem katastrophalen Zustand. Er war voll mit Flöhen und auch mit Würmern, dazu kam noch, das er nur essen vom Tisch bekam. Daraus resultierte einen schwere Knochenentzündung.Ayko war mehr tot als lebendig.Als es ihm besser ging,haben wir uns Ayko angesehen. Wir wußten noch nicht ob wir ihn nehmen würden, aber der Hund hatte sich uns ausgesucht. Er legte sich in den Korb des Sportwagens meines damals eineinhalb jährigen Sohnes Fabrice und teilten sich Kekse. Damit war beschlossen das wir Ayko nehmen würden. Leider dauerte es noch drei Monate bis wir Ayko endlich zu uns nehmen konnten. Er sollte erst wieder ganz gesund sein meinte die Züchterin.
Ayko war ein wunderbarer Belgier, ausser das er immer Angst hatte wir könnten ihn wieder abgeben. Er klebte an uns.Das war leider auch der Nachteil bei der Begleithundeprüfung, er blieb nicht in der Ablage liegen. Na ja, das war uns dann auch egal, denn ansonsten hörte er wie eine 1.
Leider stellte unser Tierarzt mit 6 Jahren eine Spongielose bei Ayko fest. Es sind wohl die Spätfolgen seiner Knochenentzündung im Welpenalter. Zwei Jahre später kam noch schwere Athrose dazu und er konnte immer schlechter laufen oder auch aufstehen. Zum spielen hatte er kaum noch Lust und spielen war eigentlich sein Leben.
Dann kam alles ganz schnell und wir konnten uns nicht vorstellen warum sich Ayko von einen zum anderen Tag so verändert hatte. Er knurrt Leute auf der Straße an, was er noch nie gemacht hatte. Dann kam der Tag als er einen ältere Frau auf der Straße angegangen ist und wir keine Erklärung dafür hatten. Uns war nur aufgefallen das Ayko immer seltener pinkelte und auch nicht mehr die Mengen die er getrunken hatte( er hat sehr viel getrunken ). Ich rief unseren TA an und schilderte ihm die ganze Sache. Er meinte wir sollten vorbei kommen. Er riet uns Ayko einschläfern zulassen, da er große Schmerzen hatte. Nach einigen Test ging er davon aus, das Ayko einen Nierentumor hatte.
Wir haben den Rat des TA beflogt und Ayko von seinen Leiden erlöst. Ich fiel in ein tiefes schwarzes Loch, er fehlte mir sooooooooooo sehr. Das ist auch heute noch so,trotz das wir uns einen neuen Hund ausgesucht haben.
Aber Ayko wird für immer in unserm Herzen sein.